Die Kapelle „Madre de Deus“ ist eines der ältesten Marien-Gotteshäuser Madeiras. Ihr Gebäude ist schlicht und wird heutzutage als ein Gebäude von öffentlichem Interesse betrachtet.
Die Kapelle hat eine manuelinische Architektur mit einem länglichen Grundriss, einem einzigen hohen Schiff, einem Holzdach und einer überwölbten Hochkapelle. Die Hauptfassade ist schlicht und endet mit einem Giebel. Die Hochkapelle ist überkrönt von Zinnen und der Altaraufsatz ist maneiristisch mit einem weißen und vergoldeten Holzschnitzwerk, umrahmt von Gemälden auf portugiesischen Schultafeln vom Maler Diogo Contreiras. Der Tabernakel ist mit dem Kelch und der Eucharistiehostie als neuplatonische Auslegung des Aufopferungsmysteriums verziert.